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Ausstellung

goldextra: Future Rearview – Ein Rückblick in die Zukunft

Mo - Fr 16:00 - 20:00 oder nach Vereinbarung

»Future Rearview – Ein Rückblick in die Zukunft« ist eine interaktive Installation und Medienkunstwerk, das sich in einer dokumentarischen Recherche mit der Vergangenheit und Zukunftsutopien von Orten und Personen in Salzburg beschäftigt.

Ein Projekt von Reinhold Bidner, Sonja Prlic und Andreas Leitner

Es ist eines der Gewinnerprojekte des Programms »Salzburg: Utopien« im Rahmen des Jubiläumsjahres Salzburg 20.16. In einem digitalen Stadtplan kann das Publikum Schichten von Erinnerun­gen, Bildern, Klängen, Zeitungsberichten und Zukunftsvisionen freilegen und so Vergessenem, Verdrängtem, Magischem und Sentimentalem nachspüren und zugleich noch nicht Dagewesenes entdecken. Vergangen­heit und Zukunft mischen sich in diesem Kunstwerk zu einer poetischen Montage. In unserem Projekt forschen wir nach neuen Ästhetiken für digitale Kunstwerke

In »Future Rearview. Ein Rückblick in die Zukunft« beschäftigen wir uns auf spielerische Art und Weise und mit unserer künstlerischen dokumentarisch-technologischen Handschrift mit der Salzburger Historie, mit Dingen, die in Salzburg gemacht wurden, passiert sind oder verändert wurden, beleuchten Salzburger Mythen, beziehen aber auch die Gegenwart und mögliche Zukunft mitein.

Eine zentrale Rolle in unserer Arbeit nehmen Befragungen von BürgerInnen der Stadt ein, um auf Basis von Recherche-Ergebnissen, Utopien und Möglichkeiten der Salzburger Zukunft zu erarbeiten und Zukunftsängste oder Hoffnungen aufzuzeigen. In diesen Interviews haben wir sowohl nach Erinnerungen und der Vergangenheit gefragt – z.B. ehemalige Flüchtlinge, die in den 50er Jahren in Baracken gewohnt haben –, als auch Hoffnungen und Zukunftsvisionen angesprochen.

Darauf aufbauend entsteht unser persönlicher Cluster, unsere persönliche und auf Rechercheergebnissen basierende Collage an Vergangenem – was passiert ist (oder passieren hätte sollen und verhindert wurde) –  oder aber auch an Zukünftigem – was passieren könnte oder sollte.

Vier Themencluster rahmen unsere Recherche:

  • Erfahrungen von Kommen und Gehen: Erfahrungen von Flüchtlingen aus den 50er Jahren und jetzigen Flüchtlingen, aber auch Erfahrungen von Menschen, die nach Salzburg zurückkehren oder Salzburg verlassen wollen.
  • Anfänge: Wie wurden Leute geprägt, was hat Menschen dazu bewogen, Dinge zu initiieren, was beschäftigt junge Menschen, was wollen sie erreichen?
  • Schönheit und Hässlichkeit: Hier stehen nicht die touristischen Sehenswürdigkeiten und allseits bekannten Schönheiten der Stadt im Mittelpunkt, sondern Initiativen von Menschen, die auf kleine und charmante Art und Weise das Stadtbild prägen und zum Positiven verändern (z.B. der Garten eines Obdachlosen unter der Staatsbrücke).
  • Verschwinden, Vergessen, Verlieren. Neben persönlichen Erinnerungen (wie war die erste Fahrt einer alten Dame mit der legendären Ischlerbahn?) von SalzburgerInnen möchten wir Historiker, Architekten oder Zukunftsforscher zu ihren vergangenen oder Zukunftsutopien befragen: Was hätte in der Vergangenheit möglich oder anders sein können, was wurde verhindert, was waren/sind Meilensteine oder was sind für Salzburg die größten Herausforderungen in den nächsten 30 Jahren?

Ziel unserer Arbeit ist es durch Rückblicke in die Vergangenheit positive Utopien für die Zukunft zu schaffen.

2016 fand die erste Phase des Projekts statt, in der die Interviews mit unterschiedlichen SalzburgerInnen durchgeführt wurden und mit den Umsetzungsarbeiten in der 3D-Engine gestartet wurde. 

Link: https://www.goldextra.com/de/future-rearview-ein-rückblick-in-die-zukunft


Kartenreservierung: +43 650 82 20 248

periscope
Sterneckstr. 10
5020 Salzburg
www.periscope.at


Ausstellungszeitraum
Fri 24.03.2017 - Sat 15.04.2017


Der Dachverband Salzburger Kulturstätten betreut folgende Projekte